Als DJane im Krankenhaus

15. Juni 2012

Normalerweise mache ich als DJane Rogi bei radio-diamonds Musik für unsere Hörer.
Ich hätte mir nie träumen lassen, dies auch einmal in einem Krankenhauszimmer zu tun.
Doch da Musik keine Grenzen kennt wurde auch das möglich.
Da ich mich für 10 Tage zu einer Knie-OP in die Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid begeben musste, hieß das für mich bedauerlicherweise: Sendepause.
Wer mit Leidenschaft DJ ist weiß, dass dies nicht wirklich schön ist.
So ganz ohne Musik wollte ich natürlich diesen Krankenhausaufenthalt nicht verbringen.
Also packte ich mein Laptop und meine Festplatte ein, den Internet-Stick ebenfalls und Kopfhörer. Wenn ich denn schon nicht selbst senden kann, dachte ich mir, höre ich wenigstens meinen Kollegen zu und Musik ist ja eine gute Therapie.
Ich lag mit zwei wirklich freundlichen, lustigen älteren Frauen im Zimmer die mit ihrem Humor dazu beitrugen, dass es immer etwas zu lachen gab.
Dann erfuhr ich, dass eine der Frauen am nächsten Tag ihren 76. Geburtstag haben würde. Ich überlegte, wie ich ihr eine Freude machen könnte. Einen Blumenladen gab es nicht. Aus einem Süßigkeitenautomaten zog ich eine Tafel Schokolade, wenigstens etwas dachte ich. Am Abend vor dem Geburtstag dann kam mir die Idee.
Als DJane mit einer Festplatte voller Musik, könnte ich ihr ja ein Geburtstagsständchen spielen. Ich durchsuchte meine Ordner und fand einige Geburstagssongs, die wie ich hoffte gefallen würden.
Am nächsten Morgen, im Krankenhaus muss man ja recht früh aufsteh´n, lies ich erst einmal das morgendliche Säuberungsritual von uns drei Frauen vergehen und auch die täglichen Meßaktionen der Schwestern.
Dann schaltete ich meinen Laptop an, gratulierte dem Geburtstagskind und lies Vater Abraham mit seinen Schlümpfen das 1. Geburtstagsständchen trällern.
Nach dem ersten Überraschungseffekt strahlte das Geburtstagskind vor Freude und als dann auch noch Gus Backus „Alles Gute zum Geburtstag“ sang und Cliff Richard sein
„Congratulation“ trällerte war die Geburtstagsüberraschung perfekt.
Den ganzen Tag, ob bei der Arztvisite oder bei ihren Besuchern erzählte sie freudestrahlend von ihrem Geburtstagskonzert und ich musste es immer wieder spielen.
Ja klar auch mir machte das eine riesen Freude und so konnte ich doch, auch im Krankenhaus mit Sendepause DJane sein.

DJane Rogi von www.radio-diamonds.de

Ein musikalisches Geburtstagsgeschenk der besonderen Art

19. Dezember 2011

Nein, ich bewerbe keine CD.

Ich beschreibe euch ein Geburtstagsgeschenk aus der Live-Musikkategorie.

Fakt ist, ich habe im Dezember Geburtstag, doch dieses Jahr bekam ich mein Geburtstagsgeschenk etwas früher.

Immerhin traten „extra für mich“ zwei Superstars der Musikszene mit ihren Bands auf.

Beide tourten von Oktober bis November durch Europa und ich denke mal sie wollten noch vor Weihnachten wieder zuhause sein.

Also nachvollziehbar, dass sie nicht bis zu meinem tatsächlichen Geburtstag mit ihrem Auftritt warten wollten.

Doch schon im Oktober Geburtstag vor zu feiern, wäre denn doch etwas früh gewesen also, war der 8.11.2011 schon richtig, zumal es das einzige Konzert in Österreich war na und bis zu meinem Geburtstag denn doch nicht mehr so lange hin.

Kurz gesagt, ich freute mich sehr als mir mein Sohn die Konzertkarte für dieses außergewöhnliches Konzert schenkte.

 

Eine absolute Sternstunde der populären Kultur ist das Aufeinandertreffen von Bob Dylan und Mark Knopfler. Die beiden herausragenden Songschreiber und Ausnahme-Interpreten der Rock-Ära haben die Musikwelt mit der Nachricht elektrisiert, dass sie im Oktober gemeinsam auf Tour gehen.

 

Und ich, ich durfte dabei sein !!!

Als Sensationskonzert war der Auftritt des Meisters Bob Dylan mit Mark Knopfler, dem ehemaligen Dire-Straits-Frontmann, angekündigt worden. 7500 Besucher strömten in die ausverkaufte Olympiahalle in Innsbruck. Manch einer wird sich über die Kombination Bob Dylan und Mark Knopfler gewundert haben, doch so abwegig war diese Doppel-Headliner-Tour nun auch wieder nicht. Eine durchaus logische Kombination, verbindet die beiden Musiker doch eine lange Freundschaft, ein paar gemeinsame Arbeiten und die Eigenschaft, sich nicht bzw. nicht mehr den Wünschen des Showbiz anzupassen.(Presseausschnitt)

 

Der 70jährige Rockdinosaurier Dylan und der 62 jährige Brite Knopfler traten beide mit hervorragenden Musikern auf.

 

Um 19.30 Uhr betrat Mark Knopfler die Bühne und legt so richtig los. Aufwärmphase? Braucht er offensichtlich nicht. Es sei „fantastisch“, in Innsbruck zu sein, lies er in Deutsch das Publikum wissen.

Es ist gitarrenlastiger Rock und Pop, aber auch viel keltischer Folk und Blues, den Knopfler seinen Fans servierte.

Knopfler hat nach 120 Millionen Tonträgern beschlossen, lieber keltischen Folk und Blues in sein Repertoire aufzunehmen, statt mit einer Reunion der Dire Straits die Stadien zu füllen. Seine markanten Gitarrenklänge kreierte er diesmal mit einer fantastischen Band die aus Gitarre, Querflöte, Geige, Kontrabass, Akkordeon und phasenweise auch mit einer Dudelsack-Variation ein mitreißendes Klangerlebnis. Natürlich stand Knopfler im Vordergrund, war ganz in sein glasklares und kraftvolles Spiel versunken

Mark Knopfler ist im Gegensatz zu Dylan jedoch kein Radikaler: Wenn er schon im Laufe seines gut 80-minütigen Programms den “Song For Sonny Liston” mit ungewohnt rauer Stimme als erdigen Blues brachte, mit “Sailing To Philadelphia” dem Sound von JJ Cale huldigte und mit dem neuen Lied “Privateering” der irischen Volksmusik frönte, so hatte er sich bereits mit dem zweiten Stück des Abends, “Cleaning My Gun”, nahe an den Sound der Dire Straits herangewagt. Mit “Money For Nothing” und “So Far Away” gab es dann tatsächlich zwei aalglatte Hits aus dieser Ära und damit Standing Ovations.

Als er dann gegen Ende seines Auftritts „Brothers in Arms“ in der Urversion spielte, brandet der Applaus euphorisch auf und es war klar: Dieser Hit hat die Jahrzehnte unbeschadet überstanden.

Das Knopfler Konzert war wirklich vom Feinsten, allererste Sahne.

Und nach der Pause kommt er, auf den alle gewartet haben, nichts hält die Fans mehr auf den Plätzen: Bob Dylan, der kleine, dünne Mann mit großem Hut und schwarz-rotem Anzug, betritt die Bühne. Knopfler bleibt noch für einige Stücke mit Dylan auf der Bühne. Auffällig vor allem seine Gitarrenarbeit zu “Mississippi” als harmonischer Gegenpol zu Dylans Shreddern der Melodien. Dylan griff nur selten selbst in die Saiten, spielte jedoch Keyboard und Mundharmonika

Mit „Leopard-Skin Pill-Box Hat“ stimmt Dylan sein Publikum ein, ab dem ersten Takt ist klar: Änderung ist sein Credo, Dylan beherrscht die Kunst, sich ständig neu zu erfinden. Die Verfremdung der Hits zur Unkenntlichkeit stößt Zuhörer, die Dylan auf „Blowing in the wind“ reduzieren, vor den Kopf, bei eingefleischten Fans sorgt das für Verzückung. Nichts zu deuteln gibt es an der Tatsache, dass Dylan seine Stimme im Stich lässt, er bellt „Like a rolling Stone“ ins Mikro. Die Texte bleiben unverständlich. Das ist keine Kleinigkeit bei einem Musiker, bei dem die Lyrik im Mittelpunkt steht und der seit Jahren als heißer Anwärter auf den Literaturnobelpreis gilt. Gute Plätze waren um die 100 Euro zu haben. Dafür kann man sich einige Dylan-Alben kaufen – eine echte Alternative. (Presse)

Leider stimmte bei Dylan überhaupt nichts. Die Anlage war trotz der hervorragenden Musiker total übersteuert. Dylans Stimme angeschlagen und durch die übersteuerte Anlage waren die Texte kaum zu verstehen, was dazu führte das es wirklich nur immer lauter und unverständlicher wurde.

Schade, auch das Dylan kein Wort ans Publikum richtete und keine Zugabe gab, worauf ich allerdings bei diesem Konzert gerne verzichtet habe.
Also wohl doch eine CD von Dylan kaufen und im eigenen Wohnzimmer bei guter Aussteuerung der Anlage seine Musik genießen.

Trotz des weniger genussvollen Teil´s des Konzertes mit Bob Dylan habe ich den Abend genossen, denn Mark Knopfler war absolut klasse.

Und auch wenn Bob Dylan an diesem Abend nicht gut Abschnitt ist und bleibt er ein hervorragender Musiker.

Es war ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk wofür ich meinem Sohn noch einmal herzlich danke.

DJane Rogi von www.radio-diamonds.de

 

 

Versenden von Dateien

25. Oktober 2011
Es gibt ja diverse Möglichkeiten zum versenden von Dateien.  
Ich selbst hab hier Erfahrungen mit 2 Anbietern.    
         
1.file2send


Hier könnt Ihr Dateien bis 500 MB versenden.  
Einfach eigenen Namen und E-Mail-Adr. eingeben,  
dann Empfängernamen und E-Mail-Adr. eingeben.    
Danach den Ordner ( als Zip-Datei ), den Ihr versenden wollt.  
Dann habt Ihr noch die Möglichkeit eine kurze Nachricht  
für den Empfänger einzugeben.      
Nun auf Abschicken klicken und los geht’s.    
Das Hochladen der Datei dauert natürlich seine Zeit.  
Wenn alles OK bekommt der Empfänger eine Mail von file2send.
Dort befindet sich ein Link den anklicken    
und schon kann man die Datei herunterladen.    
Die Datei bleibt ca. 1 Woche dort erhalten    
und wird dann vom System gelöscht.      
           
2.wetransfer


Hier könnte Ihr sogar Dateien von bis zu 2 GB versenden
Datei einfügen ( Zip-Datei ) Empfänger E-Mail-Adr. eigene E-Mail-Adr.
und eine eventuelle Nachricht.      
Der Empfänger erhält eine Mail mit dem Download-Link und der Nachricht.
           
Ihr selbst bekommt dann 3 Mails vom System.    
1.Eine das die Datei erfolgreich Uploadet wurde mit Hinweis wie lange sie erhalten bleibt.
2.Sendebestätigung zur Empfängeradresse    
3.Eine Bestätigungsmail das der Empfänger die Datei heruntergeladen hat.
           
Alle beiden sind sehr empfehlungswert und mehrmals von mir schon benutzt worden.
           
Gerhard Wichert alias DJ Klabautermann bei Radio-Diamonds  
           
           

3 Jahre Radio Diamonds

28. August 2011

3. Jahre Radio Diamonds
Seit 3 Jahren gibt es www.radio-dimonds.de. den Sender mit dem besonderen Schliff.
Betrieben von engagierten DJs, die das Senden zu ihrem leidenschaftlichen Hobby gemacht haben.
Dank der klaren Regeln und des guten Zusammenhalts wird wöchentlich zwischen 30-35 Stunden live gesendet.
Livemoderation, ein fröhlicher Chat, unterschiedliche Themensendungen und ein guter Bezug zu den Hörerinnen und Hörern macht es möglich, so ziemlich jedes musikalische Genre vorzustellen.
Highlights sind Spezialsendungen, in denen Bands oder Interpreten musikalisch vorgestellt und interviewt werden.
Auch ein sonntäglicher Frühschoppen live moderiert gehört zu den Besonderheiten des Sendeprogramms.
Solange in der Schnelllebigkeit des Internets und der Vielzahl von Internetradios zu überleben, ist ohne Zweifel dem hohen Einsatz jedes
Teammitgliedes zu verdanken.
Was macht radio-diamonds noch so besonders?
Bereits zum 3. Mal wurde auch in diesem Jahr ein Radiotreffen organisiert
an welchem Hörerinnen und Hörer sowie DJs sich real trafen und einige Tage miteinander verbrachten.
Quasi: Musik verbindet über das Radio hinaus.
Anfang Juni diesen Jahres fand das Treffen auf der Westernranch Ponderosa in Thüringen statt.
5 Tage des persönlichen Kennenlernens mit von der Radioleitung gut organisierten Ausflügen ins Thüringer Land.
Es wurde viel gelacht, viel entdeckt und natürlich gegrillt, die original Thüringer Rostbratwürste.
Die Westernranch war ein geeigneter Ort für ungezwungene Tage.
Freundliche Gastgeber, viel Platz, urig eingerichtete Westerhütten in denen es sich gut übernachten ließ und mit einem Preis, der stimmte.
Selbstverpflegung bot für so ein Treffen die beste Variante, da sich so jeder in die Gemeinschaft einbringen konnte.
Radiotreffen, eine tolle Möglichkeit aus der Anonymität des Internets herauszutreten und sich real zu erleben. So können die Radiomacher ihre Hörerinnen und Hörer persönlich kennenlernen und noch besser die Sendeinhalte auf die Hörergemeinde abstimmen.
Das nächste Treffen ist schon beschlossen und wir im nächsten Jahr stattfinden.
Radio kann mehr als nur Musik machen, es verbindet über Musik und bringt Menschen zusammen.
Das ist sicherlich eine entscheidende Voraussetzung für ein erfolgreiches Internetradio.

Stephanie Rogalski alias DJane Rogi von www.radio-diamonds.de

Eine DJane für Radio-Diamonds

29. Mai 2011

Eine DJane für das Radio-Diamonds

Seit Dezember 2010 bin ich fleißige Hörerin vom Radio-Diamonds. Ich kam durch einen aktiven Hörer und Schreiber des Radio-Diamonds-Chat dorthin und war von Anfang an von der dort herrschenden freundlichen Atmosphäre begeistert.
Freundliche User und DJ’s. sorgten und sorgen dafür, dass die Zeit dort immer wie im Flug verstreicht.
Bald entstanden bei mir Fragen, kann ich das auch?, würde ich das auch schaffen?
Ich überlegte hin und her und besprach mich mit einigen mir nahe stehenden Menschen und bekam immer wieder Zustimmungen, klar das schaffst Du.
Kurz vor Ostern war es dann soweit, ich traute mich bei der Radioleitung vom Radio-Diamonds nachzufragen ob ich DJane werden könne. Die durchaus positive Antwort erfreute mich und so wurde dann der Sam bei mir installiert. Es wurde sich sehr viel Zeit genommen um mir diese oder jene Funktion zu erklären, so dass ich was das technische anbelangte, doch recht sicher war.
Aber dann kam die erste Sendung auf dem Teststream,. Himmel was war ich aufgeregt. Die Titel hatte ich mir schon auf den SAM gezogen, klar was ich sagen wollte stichpunktartig notiert, aber als die Testsendung begann, war der Zettel nicht mehr nötig.
Zwar pochte mir das Herz bis zum Anschlag, aber der Spaß siegte über die Freude. Ein Teammitglied meinte, wenn Du magst lege ich dich auf den Hauptstream, aber soweit war ich an diesem Tag dann doch noch nicht.
Meine erste Sendung lief dann Anfang Mai und seitdem sende ich gern, habe sehr viel Spaß.. auch wenn mir schon einmal der SAM alles „ weggeschossen“ hat,
Ich hoffe weiter auf gute Zusammenarbeit mit dem Sender und den Hörern und bedanke mich bei Beiden, dass sie ein so tolles Team sind.
Zu meiner Person ist zu sagen, ich bin 49 Jahre, weiblich und wohne in NRW.
Meine Musikrichtung…hmm… alles von Klassik bis…

 

DJane Wraggle

www.radio-diamonds.de

Was klingt denn da?! – Bestandteile der Sendestunde, Teil 1

18. Mai 2011

Eine Stunde Radio hören geht schnell um. Nur was geschieht in dieser Stunde?! Hier die Übersicht einer werktäglichen Sendestunde eines NRW Privatradios:

Bestandteile der Sendestunde

Bestandteile der Sendestunde


Bestandteile der Sendestunde:

13 Musiktiel -  37:45 Minuten

2 Werbeblöcke - 07:40 Minuten

2 mal Nachrichten - 06:33 Minuten

2 mal Verkehrsinfo (mit Sponsornennung) – 01:35 Minuten

5 Moderationen und Beiträge - 05:34 Minuten

8 Jingles - 00:52 Minuten

32 Wechsel1 in 59:59 Minuten

 

Beispielhafte Umrechnung auf einen Arbeitstag von 8,5 Stunden:2

17 Werbeblöcke

17 mal Nachrichten

17 mal Verkehrsinfo mit Sponsornennung

42 Wortanteile, gemischt aus Moderation, O-Tönen, Geräuschen und Musik

144 Senderjingles

119 mal Musik, die selten ausgespielt wird, dafür jedoch oft mit Jingles oder Zwischenmoderationen unterbrochen wird. Das bedeutet:

272 Wechsel in 8,5 Stunden!


Das bedeutet im Schnitt alle 113 Sekunden einen neuen akustischen Impuls, der die Aufmerksamkeit und die Konzentration von der eigentlichen Tätigkeit ablenkt.

Die Konzentration wird extrem beansprucht und lässt nach. – Der Zuhörer wird von seiner eigentlichen Tätigkeit abgelenkt.

Unterhaltung oder Ablenkung?! – Im Teil 2 und 3 gibt es eine Übersicht von zwei Sendestunden des öffentlich-rechtlichen Radios.

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1Die Wechsel innerhalb der Werbeblöcke wurde nicht berücksichtig, bei einer durchschnittlichen Spotlänge von 20 Sekunden würde diese mit weiteren 23 Wechseln pro Stunde hinzu kommen und der Wert würde auf 467 Wechsel steigen

2Durchschnittliche Berechnung anhand der angegeben Sendestunde. Geringe Abweichungen sind möglich.

Manipulationen an der Radioseite

06. Mai 2011

Jetzt ist es wieder passiert. Gerade habe ich eine Mail von unserem starken Partner Streamplus erhalten. In dieser wurde mir mitgeteilt, daß unsere  Webseite gesperrt wurde, weil irgendwelche bösartigen Manipulationen daran vorgenommen worden sind. Mit einem Satz: Es wurde mal wieder versucht, die Seite zu hacken. 

Unser Stream ist zwar wieder on, aber die Seite muß jetzt wieder komplett neu aufgesetzt und gehostet werden. ( War ja fast keine Arbeit, stöhn)

Wie können wir uns vor Hackern schützen?

Antwort: Wir als Betreiber überhaupt nicht. Aber zum Glück haben wir ja unseren tollen Partner Streamplus. Die verfügen über diverse Sicherheitsprogramme, so daß jede Manipulation sofort bemerkt wird.  Dank der super schnellen Reaktion dieser Programme konnte größerer Schaden an unserer Seite, sowie Stream verhindert werden. Dafür ein großes Dankeschön.

Auch scheint es, als wäre das Paßwort für die Webseite automatisch geändert worden, da ich mit meinen Zugangsdaten nicht mehr reinkomme. Aber dadurch lasse ich mich trotzdem nicht unterkriegen. Ich fordere einfach neue Zugangsdaten an, und setz die Seite wieder komplett neu auf. Wär ja gelacht, wenn ich mich von so einem kleinen Hackerlein unterkriegen lasse.

Liebe Grüße,

Eure DJ Wildekatze

www.radio-megasound.de

Das Webradio als ungewünschtes Medium im Bereich der Creative Commons

26. April 2011

Der Nutzer von Creative Commons lizenzierter Musik muss also belegen:

    • - wer ist der Komponist,
    • - der Texter,
    • - ist das Musikstück im Selbstverlag oder bei einem Musikverleger erschienen und
    • - den Namen des Künstlers (als Bearbeiter des Werks).

Wie soll dieses jedoch möglich sein? – Der Großteil der Musik wird per download im Internet angeboten. Auf den Plattformen und Künstlerhomepages (sofern vorhanden) findet man meistens einen Hinweis auf die Lizenzierung. – Lädt man ein komplettes Album herunter, so enthält diese meistens eine Textdatei mit einer Auflistung der Titel und dem Hinweis auf die Creative Commons Lizenz. Doch der Name des Künstlers, Komponisten, Autors, Musikverlages: keine Angaben.

Lädt man einen einzelnen Musiktitel herunter hat man in der Regel gar keine Informationen.

Es bleibt also erneut nur die Möglichkeit den Künstler direkt an zu schreiben um die benötigten Informationen zu erhalten. – Oder aber man erwirbt eine Zertifizierung für jeden Titel bei einem Plattformbetreiber; sofern er diese Möglichkeit anbietet und es eine entsprechende Zertifizierung gibt.

Und hier ist der kommerzielle und der nicht kommerzielle Anbieter eines Webradios in der Sackgasse. Aktuell gibt es kein Angebot um zertifiziert Musik abspielen zu können, die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde. Man kann für bis zu 3750€ pro Titel zwar diverse Zertifizierungen erwerben. Leider jedoch nicht für das simple Abspielen eines Musiktitels als genau solchen in einer Webradiosendung.

Jeder Betreiber eines Webradios begibt sich somit auf den unzertifizierten Weg als Multiplikator auf zu treten, der jedoch sehr schnell hohe Kosten und Strafen erwarten kann. Es sei denn, dass er die Möglichkeiten hat mit jedem Künstler in Kontakt zu treten und entsprechende Informationen zu bekommen; für jeden Musiktitel.

Welchen Aufwand dieses bedeutet kann man schnell überschlagen, wenn man davon ausgeht, dass ein kleines Musikarchiv um die 1000 Musiktitel haben sollte.

Kann oder will man diesen Aufwand nicht betreiben, so bleibt nur die Hoffnung, dass keine Verwertungsgesellschaft auf die Idee kommt ein Exempel zu statuieren um die Creative Commons Welt durch zu rütteln.

Es scheint so, dass den Lizenzieren und Zertifizieren nicht daran gelegen ist, dass das Webradio als Multiplikator genutzt wird. – Das scheint unklug, wo das Interesse der Zuhörer am Internetradio immer mehr wächst.

Kann es sein, dass die Creative Commons Lizenz als David gegen Goliath gedacht war, sich in der Praxis jedoch als babylonischer Turmbau herausstellt?

Beides wäre schade, da das Musikangebot im Creative Commons Bereich qualitativ und quantitativ dem der bekannten Verwertungsgesellschaften in nichts nachsteht.

Möge sich ein Lösung finden.

Das Webradio als ungewünschtes Medium im Bereich der Creative Commons

15. April 2011

Teil 1:

Creative Commons soll es Künstlern ermöglichen einfachen ihre Musik zu veröffentlichen und Nutzungsrechte ein zu räumen.

Ein einfacher und schöner Gedanke; Gerade wenn man die Musik als Hobby betreibt oder sich nicht einer großen Verwertungsgesellschaft anschließen möchte, wie zum Beispiel der GEMA. Der Komponist, Texter, Musiker wählt einfach aus dem Baukasten der Creative Commons seine passende Lizenz aus und veröffentlicht sein Werk dann.

Der Musiknutzer sieht sofort, unter welcher Lizenz der Beitrag veröffentlicht wurde und ob bzw. wie er den Titel nutzen kann.

Möchte der Nutzer diesen unter anderen Bedingungen verwenden, dann kann er sich mit dem Künstler in Verbindung setzen. Der Künstler behält trotz gewählter Lizenz die Möglichkeit auch individuell Rechte ein zu räumen. So kann er zum Beispiel einer Bearbeitung oder einer kommerziellen Nutzung zustimmen; auch wenn er dieses generell ausgeschlossen hat.

Soweit der schöne theoretische Gedanke, der in der Praxis immer komplizierter wird.

Mit dem Erwecken und Erwachen einer möglichen Kommerzialisierung beginnt das Modell immer verworrener zu werden.

Wurden bis Mitte 2010 noch viele Titel im kommerziell nutzbaren Bereich lizenziert, so findet hier eine Verschiebung in den kommerziell – lizenzierten Bereich statt. Ein Künstler, der sein Erstlingswerk zum Beispiel unter der Lizenz Namensnennung – keine Bearbeitung veröffentlicht hat wählt beim Folgewerk oft den Zusatz non comercial.

Dieses mag unter anderem mit der Umfimierung bei der größten Plattform jamendo (pro) zusammen hängen. Auch der Interessenwandel eines Plattformbetreibers mag ein Grund sein sich zu kommerzialisieren.

Sicher ist es auch nicht verwerflich, dass man mit seinem Angebot Geld verdienen möchte. Immerhin entstehen Kosten; einem Plattformbetreiber genau so wie einem Künstler. Das Betreiben einer Internetseite kostet bekanntlich Geld. Das Erstellen der Musikaufnahmen ist zeitintensiv und kostspielig.

Dann gibt es noch eine andere Seite, die die Verwendung erheblich erschwert: die großen Verwertungsgesellschaften und Interessenverbände wie GEMA oder die GVL.

In Deutschland ist alleine die GEMA-Vermutung ein großes Schreckgespenst ,wenn es um die Nutzung von Musik geht. Die GEMA-Vermutung besagt:

(…) Wer GEMA-freie Musik öffentlich aufführt oder gewerblich nutzt, muss, um Ansprüchen der GEMA zu entgehen, die Vermutung widerlegen, dass die genutzten Werke GEMA-pflichtig sind. Notwendig sind nach der bisherigen Rechtsprechung dafür die Nennung von Komponist, Texter, Bearbeiter und gegebenenfalls des Verlags, die an dem Werk beteiligt waren, auch dann, wenn es sich um ausländische Musik handelt. Kann die Sachlage nicht eindeutig geklärt werden, wird davon ausgegangen, dass die Musik nicht GEMA-frei ist, also zum GEMA-Repertoire gehört und somit entsprechende GEMA-Gebühren zu entrichten sind. (…) Quelle: wikipedia

Da geht noch mehr …

03. April 2011

Es gibt viele Dinge, die im Webradioalltag geklärt werden wollen. Moderatoren tauschen sich aus, Themen wollen gemeinsam erarbeitet werden, Interviewpartner möchten tauchen Informationen mit dem Vorbereitungsteam aus und so weiter.

So vielfältig wie der Kommunikationsbedarf, genau so vielfältig sind auch die Medien, die man dafür nutzen kann. Als kostengünstige Version mit möglichst vielen verschiedenen Funktionen hat sich bisher bei uns skype erwiesen.

Neben der Einbindung des Mitmoderators während der Sendung kann man über dieses Angebot auch schnell Dateien verschiedenster Formate austauschen. Seit geraumer Zeit gibt es auch die Möglichkeit per Videogespräch seinen Kommunikationspartner zu sehen. Als kostenpflichtige Variante kann man auch Videokonferenzgespräche nutzen. Es ist also viel möglich und eine Frage der Kosten.

 

 

 

 

 

 

(Bildquelle: www.skype.com)

In der ganzen Weiterentwicklung ist uns eine Möglichkeit aufgefallen, die es in sich hat. Die Möglichkeit seinen Bildschirm frei zu geben. Es mag jetzt nicht so spektakulär klingen. Doch die Möglichkeit Konzepte, Grafiken oder ähnliches seinem Gesprächspartner zu zeigen – ihm diese jedoch nicht als Datei zur Verfügung zu stellen – hat Vorteile.

Mein Gesprächspartner kann visualisieren, was ich möchte. Er hat aber nicht die direkte Möglichkeit in die Dokumente einzugreifen. Bisher bekannt war mir diese Funktion nur in dem kostenpflichtigen Programm livemeeting.

Skype bietet hier im kostenfreien Segment eine gute Alternative an. Informationen zu den Dienst gibt es direkt bei skype.