Übungen zur Atemtechnik und Sprache

Übung 5:

*    Mund öffnen und Unterkiefer locker hängen lassen
*    den Unterkiefer langsam nach vorne schieben und wieder langsam in die Ausgangsposition zurück

ACHTUNG:
Die Übung nicht übertreiben! Langsam und ohne besondere Kraft arbeiten.
Nun steigern wir die Schwierigkeit ein wenig.

Übung 6:

Mund öffnen und Unterkiefer locker hängen lassen
*    Unterkiefer von links nach rechts und zurück bewegenACHTUNG:
Eine langsame und gleichmäßige Pendelbewegung machen. Tempo bringt nichts!
Schließlich lassen wir dem Kiefer freien Lauf:

Übung 7:

*    Mund öffnen und Unterkiefer locker hängen lassen.
*    Mit Unterkiefer eine kreisende Bewegung durchführen
*    Kreisrichtung wechseln
*    nicht zu schnel werden und auf Gleichmäßigkeit achten!
Durch die obigen Übungen lockern und kräftigen wir die Kiefermuskulatur. Genauso wichtig ist die Entspannung der Gesichtsmuskulatur, denn je geschmeidiger unsere Gesichtsmuskulatur ist, desto besser können wir sie benutzen.

Übung 8:

*    Das Gesicht mit beiden Händen bedecken
*    Mit beiden Händen Kreisbewegungen durchführen
*    Den Mund langsam öffnen und mit den Händen von oben nach unten die Spannung aus dem Gesicht streichen
*    Den Mund so weit öffnen wie es angenehm ist und die Hände nach unten hin aus dem Gesicht gleiten lassen
*    Den Mund wieder ganz langsam schließen, ohne die Gesichtsmuskulatur anzuspannen.
*    Kiefer bei geschlossenem Mund ganz locker hängen lassen.
*    Versuchen Sie nun gähnen, wobei Sie die Arme nach oben recken und dabei den ganzen Körper durchstrecken.Die Zunge ist der größte frei bewegliche Muskel unseres Körpers und spielt bei Artikulation eine wesentliche Rolle. Man unterteilt die Zunge in Zungenspitze, -mitte und -hintergrund.

Übung 9:

*    Zungenspitze: Tasten Sie mit der Zungenspitze die Mundhöhle aus, von den vorderen Zahnreihen, über den Gaumen, bis zum hintersten      Backenzahn.
*    Zungenmitte: Zugenspitze hinter den unteren Vorderzähnen positionieren und die Zunge nach außen stülpen. Die Zunge ein paarmal nach   vor- und zurückschnellen lassen.
*    Zungenhintergrund: Mehrmal die Silbe ANG wiederholen. Bei A wird die Zunge flach und bei NG geht sie hinten hoch. Beachten Sie auch, dass je weiter der Mund geöffnet wird, es immer schwieriger wird NG noch deutlich auszusprechen.

Unsere Lippen bestehen aus einem Rundmuskel, der ein weites Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten besitzt. Das geht vom Kußmund bis hin zum weiten Grinsen.

Übung 10:

*    Kußmund formen und dabei versuchen die Lippen so weit wie möglich von den Zähnen wegzudrücken.
*    Dann die Lippen in die entgegengesetze Richtung bewegen und einen großen Kreis formen. Dabei sollten Sie versuchen die Lippen so weit wie möglich zu dehnen.
*    Zur Auflockerung die Lippen “ausschütteln”. Dabei die Lippen locker aufeinander legen und durch die ausströmende Luft vibrieren lassen. (Denken Sie an ein schnaubendes Pferd)
Konsonanten
Wir haben für die Konsonanten verschiedene Artikulationsorte, die man am besten in eine Übung selbst erkundet:

Übung 11: Explosionslaute.

ACHTUNG: Alle Konsonanten ohne Hilfsvokale sprechen! Also P statt Pe, K statt Ka, usf.
*    P und B entstehen durch Anstauen der Luft hinter den Lippen
*    T und D entwickeln sich etwas weiter hinten. Die Zunge schließt mit der oberen Zahnreihe ab und die Luft wird im Mundraum aufgestaut.
*    Bei K und G ist der Stauraum noch weiter hinten zwischen Gaumen und Zunge.
*    Sprechen Sie P, T, K mehrmals hintereinander.

Übung 12: Luftströmungsgeräusche.

*    F entsteht durch einen Strömungsengpass zwischen den Zähnen und der Unterlippe
*    Sch entsteht dadurch, dass die Zunge am Anfang unseres Gaumens einen Engpass erzeugt.
*    X erzeugt den Engpass im hinteren Gaumenbereich
*    Sprechen Sie F, Sch, X mehrmals hintereinander.
Übung 13: Stimmhafte Konsonanten.

*    S kann stimmlos und stimmhaft gesprochen werden. Es entsteht durch die Einschränkung des Luftstromes durch Zungenmitte, -spitze und den Zähnen. Spricht man das S mit Stimmklang, wird es stimmhaft. Sprechen Sie die Wörter Sahne (stimmlos) und Sound (stimmhaft) mehrmals hintereinander und verlängern Sie dabei die Aussprache des S.

Übung 14: Nasallaute.

*    M bilden wir durch Lippenverschluß
*    bei N liegt die Zunge direkt hinter der oberen Zahnreihe
*    NG bilden wir mit der Zunge im hinteren Rachenbereich
*    Halten Sie sich die Nase zu und gehen Sie das Alpha
bet langsam durch, aber ohne Hilfsvokale bei den Kon
sonanten. Sie werden bemerken, dass sich bis auf M, N
und NG alle Buchstaben leicht sprechen lassen.
Vokale (Selbstlaute)
Die Vokale sind die Klangträger unserer Sprache.

*    Summen Sie einen Ton in der für Sie angenehmen Tonhöhe.
*    Zunge ganz flach liegen lassen
*    Öffnen Sie langsam den Mund und lassen Sie den Unterkiefer locker fallen.
*    Bleiben Sie entspannt und es formt sich der Vokal A.

ACHTUNG: Nur wenn Sie locker bleiben klingt das A gut!

Viel Spass beim Üben

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