Archiv für Mai 2010

Video killed the Radiostar? – Nicht mit mir!

Freitag, 28. Mai 2010

Ich bin seit ca. 2 Wochen ein Internet-Radio-DJ. Warum habe ich mich dazu entschlossen? Weil ich Musik liebe und diese Liebe gerne mit anderen teilen möchte!

So wie meine Überschrift lautet, so lautete auch das erste Musikvideo als MTV angefangen hat. Und, hat es sich bewahrheitet? Nein. Und wieso nicht? Weil die Musik meiner Meinung nach die Wirkung verliert. Durch das Video rückt die Musik in den Hintergrund, besonders heute. Was kommt in einem Musikvideo denn vor? Eine komisch aussehende Lady Gaga, die irgendwelche Bewegungen macht, die sie tanzen nennt. Diese Frau ist ein perfektes Beispiel für unsere Gesellschaft: Sex sells! Sei schlank, zeig Haut, hüpf mit Busen und Po und du verdienst Geld. Egal ob du Singen kannst oder nicht. Und Musik besteht ja nicht nur aus Singen. Musik entsteht durch Instrumente. Zumindest war das einmal so. Heute wird alles im Computer erstellt.

Was war denn früher anders, und was kann Radio was TV nicht kann? Nun, früher mussten die Musiker noch singen und Instrumente spielen können. Alles war handgemacht. Und da man nur hörte, und kein Video sah, konnte man sich voll und ganz auf die Musik konzentrieren. Das hat Gefühle freigesetzt. Die Musik hat bestimmte Situationen begleitet oder untermalt. Denn ein Radio leuchtet nicht. Es kann dunkel sein, und trotzdem hört man was. Das ist etwas ganz besonderes. Man hört einen Song im Radio den man lange nicht gehört hat, und man fühlt sofort die Gefühle die man damals gefühlt hat. Ist das beim Musikvideo auch so? Nein! Da denkt man sich: „Man war ich damals jung.“ Oder: „Da sah der Sänger noch gut aus.“ Das Lied rückt sofort wieder in den Hintergrund.

Darum habe ich mich entschieden DJ zu werden. Ich möchte das Besondere der Musik an andere Menschen weitergeben. Ich möchte mit ihnen über die Musik reden, was sie dabei fühlen, was sie dabei empfinden.

Ich persönlich bin ein Fan von guter alter Musik. Von den 40er Jahren bis in die 80er. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir, und meinen Kollegen, zuhört.

Euer DJ TexMurphy

www.radio-diamonds.de

P.S.: Musik ist wie alles andere Geschmackssache J

Virtuelle Welten

Dienstag, 25. Mai 2010

Das die Homepage zum webRadio dazu gehört ist sicher eine Grundvoraussetzung.
Nur welche Möglichkeiten gibt es noch und ist es ratsam auch auf andere virtuelle Portale real zu zu greifen?!

Die Frage nach der Datensicherheit von sozialen Netzwerken mag den ein oder anderen Radiomacher in der vergangenen Zeit verunsichert haben. Dennoch scheint es ratsam auch auf facebookmeinVZWkWmyspace und Co vertreten zu sein.
Hier besteht die Möglicghkeit nicht nur das webRadio zu präsentieren sondern es gibt auch weiter die Möglichkeit Fan-Seiten für (von) den DJs und Moderatoren an zu legen. Somit haben die bekannten Zuhören die Möglichkeit direkt Kontakt zu pflegen, darüber hinaus treten sie als Multiplikatoren auf.
Die Möglichkeit „gezwitscherte“ Meldung von Twitter mit in diese Portale ein zu bauen sorgt dafür, dass man auch unter Verwendung mehrerer dieser Angebote durch ein Posting alle auf dem gleichen Stand hält. Somit erspart man sich eine intensive Pflege kann aktuelle Nachrichten dennoch schnell im 160 Zeichen-Stil verbreiten.

Sicher ist die Überlegung sinnvoll, ob man überall direkt vertreten sein sollte. Manchmal ist weniger mehr. – Und spätestens bei Businessportalen wie zum Beispiel xing sollte man sehr gut überlegen, ob man als (kleines) webRadio sich gleich als großer Radiomensch zeigen sollte.
Manchmal ist weniger mehr.

In diesem Sinne eine erfolgreiche reale Präsentation in der virtuellen Welt des www
Euer Team von Station Europe

Meine ersten DJane-Schritte

Montag, 24. Mai 2010

Ok, man hatte mich also davon “überzeugt” das ich das mit dem Senden ja auch machen “wollte” …
Nun war es also soweit, ich bin zu meinen Bekannten gefahren um mal anzutesten wie das überhaupt ist wenn
man da so mit seinem PC quatscht und Leuten die man nicht sieht Musik vorspielt. (wenn man das
so liest klingt die sache mit der DJane wieder komisch…;)
Ich sitze also wie angewurzelt vor dem komischen Mic und traue mich einfach nichts zu sagen…
ca 45min!!! hat es gedauert bis ich mal das überaus originelle Wort “Hallo” rausbekommen hab.
Man war das komisch, aber dann, Stück für Stück wurde es mehr und irgendwann war ich dann kaum noch zu bremsen.
Ja, so sind wir Frauen, erst Zicken und dann nicht genug bekommen…
Dann ist mir wieder die Situation eingefallen wie ich zum ersten mal meinen Namen im Radio gehört habe,
und ich wußte wieder was ich damals dachte. Und dieses Gefühl, auch wenn es sich komisch anhört, aber genau das ist es
was ich unseren Hörern rüber bringen möchte, das Gefühl dabei zu sein und meine Musik nicht
für mich, sondern für alle da draussen zu spielen.
In diesem sinne, vieleicht hört mir ja mal jemand zu und denkt sich auch…cool, Djane wäre auch was für mich.

Gerne könnt Ihr Euch auch Bewerben bei uns unter www.Radio-Diamonds.de

Bis dahin…

Eure DJane Samira von Radio-Diamonds.de

Vom Hörer zu DJane

Montag, 24. Mai 2010

Also ich hab irgendwann mal auf einer der uns allen bekannten Internetseiten
wo man alte Bekannte aufstöbern kann, jemanden aus schon längst vergangenen
Kinder und Jugendtagen wiedergefunden. Der erzählte mir das er bei nem
Internetradiosender sendet, Radio-Diamonds… Wow, dacht ich…cool.
Na, irgendwann hab ich mich dann mal vor den Rechner gesetzt und das Radio eingeschaltet,
da ich wußte das er grade sendet. Mal schauen was das so ist und was der so bringt dachte ich mir.
Und ich muß sagen, nicht schlecht. Aber das beste war, sobald er wußte das ich zugehört habe, hat er mich
doch tatsächlich mit Namen gegrüßt…lol…mein Name im Radio…hihi, hat mir gefallen.
Eine ganze Zeit lang später hat er mich gefragt ob ich das nicht auch mal machen möchte.
Ich? Da quatschen? Für mich selber zuhause sitzen und mit meinem Rechner reden?
Na ich wußte erst nicht so recht, habe aber dann irgendwann überlegt….hhhmmm…warum eigentlich nicht.

Und wie ich dann letztendlich zur DJane wurde, das erzähle ich euch beim nächsten mal ;)

Eure DJane Samira von Radio-Diamonds.de

Was ist schöpferisches Gemeingut?

Dienstag, 18. Mai 2010

Das Zauberwort hier heißt: Creative Commons.
Dahinter verbirgt sich eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet unterschiedliche Lizenzverträge anbietet. Unter diesen können Autoren ihre Werke (Musikstücke, Texte, Bilder etc.) Nutzungsrechte einräumen.

Welche Lizenzmöglichkeiten bzw. Lizenznutzungen gibt es aktuell?!

a) Namensnennung
b) Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen
c) Namensnennung, keine Bearbeitung
d) Namensnennung, nicht kommerziell
e) Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

f) Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung

Um entsprechend lizenzierten Content zu nützen ist es jedoch ratsam auch auf das „kleingedruckte“ zu achten. Die gewährten Rechte werden zum Teil durch weitere Beschränkungen versehen, die über die Kurzdarstellung hinaus gehen.

Dennoch findet man im Bereich der Creative Commons Lizenzierten Portalen interessanten Inhalt, den man für seine Webradiosendungen gut nutzen kann.

Um sich genau zu informieren lohnt ein Blick auf die Homepage von Creative Commons.

Vielleicht produziert auch der ein oder andere Sender Beiträge, die so auch von anderen Stationen übernommen werden können.

Euer Team von Station Europe

Kostenlose Internetradio Chat Angebote

Montag, 17. Mai 2010

Die meisten Hostingprovider erlauben keine selbst gehosteten Homepage Chats, da diese extrem viele Ressourcen verbrauchen und somit jedes Webhostingpaket im Kostenfaktor gesprengt werden würde. Doch gerade für Internetradio Webseiten eignet sich ein eigener Internetradio Chat besonders, um direkt mit Zuhörern und Besuchern der Radio Webseite zu kommunizieren. (weiterlesen …)

Radio Homepage/Webseite kostenlos erstellen

Montag, 17. Mai 2010

Du bist auf der Suche nach einer kostenlosen Möglichkeit deine eigene Radio Homepage zu erstellen? Ich möchte dir im folgenden ein kostenloses Angebot von StreamPlus.de vorstellen, welches es dir ermöglicht deine eigene kostenlose Radio Webseite zu erstellen. (weiterlesen …)

Was ist und was macht die GVL?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Die GVL ist die urheberrechtliche Vertretung der ausübenden Künstler und der Tonträgerhersteller. Ihre Träger sind die Deutsche Orchestervereinigung e.V. (DOV) und der Bundesverband Musikindustrie e.V..

Ausübende Künstler sind Musiker, Sänger, Tänzer, Schauspieler und alle sonstigen Werkinterpreten. Tonträgerhersteller sind Schallplatten- bzw. CD-Firmen und sonstige Tonträger-Produzenten mit eigenem Label.

Die GVL nimmt die sog. Zweitverwertungsrechte für die Künstler und die Hersteller wahr. Sie zieht hierfür auf der Basis der von ihr aufgestellten Tarife und abgeschlossenen Verträge die Vergütungen ein und verteilt sie an ihre Berechtigten. Es handelt sich dabei um die gesetzlichen Vergütungsansprüche

gegen Hörfunk- und Fernsehsender für die Verwendung erschienener Tonträger in ihren Programmen,
gegen Kabelbetreiber für die Einspeisung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen ins Kabelnetz,
gegen Diskotheken, Gaststätten, Hotels etc. für die öffentliche Wiedergabe von Tonträgern und von Radio- und Fernsehsendungen,
gegen die Hersteller von Aufnahmegeräten und Leermedien für die private Überspielung von Tonträgern und Videokassetten sowie von Radio- und Fernsehsendungen,
gegen die Videotheken für die Vermietung von Bildtonträgern und Tonträgern (Vermieterlaubnis durch den Hersteller vorausgesetzt),
gegen die öffentliche Hand für den Verleih von Tonträgern und Bildtonträgern in öffentlichen Bibliotheken,
gegen die Schulbuchverleger für die Aufnahme von Titeln aus erschienenen Tonträgern in Sammlungen für den Schul- und Unterrichtsgebrauch
und in anderen Fällen der Zweitverwertung von künstlerischen Darbietungen und erschienenen Tonträgern.

Den Tonträgern stehen bei der GVL Musikvideos gleich.
Bei der öffentlichen Wiedergabe führt die GEMA (die urheberrechtliche Vertretung der Komponisten, Texter und Musikverlage) das Inkasso für die GVL mit durch. Bei der privaten Überspielung tritt gegenüber der Industrie die ZPÜ als Zusammenschluss aller urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften auf. Kabelrechte, Vermietung und Verleih werden von der GVL im Verbund mit anderen Verwertungsgesellschaften wahrgenommen.

Die Verteilung der eingezogenen Vergütungen an die ausübenden Künstler und die Tonträgerhersteller obliegt der GVL. Die Verteilungsgrundsätze sind im Gesellschaftsvertrag festgelegt, die Verteilungspläne im einzelnen werden jährlich vom Beirat beschlossen. Bis zu 5 % des jährlichen Verteilungsvolumens stehen für kulturelle Förderungsmaßnahmen und soziale Zwecke nach den vom Beirat verabschiedeten Richtlinien zur Verfügung.

Hier die Rechte und Pflichten die Webcaster haben https://www.gvl.de/pdf/betriebsvoraussetzungen-webcasting.pdf

Quelle : www.gvl.de

Liebe Grüße

DJ Dobby

www.Radio-Diamonds.de

Zuhörerstimmen einfangen

Donnerstag, 06. Mai 2010

O-Ton oder auch Originaltöne

Mitunter ist es ja nicht nur schön, wenn die Zuhörer die Stimme des Moderators oder der Moderatorin hören. Es liegt sicher auch ein gewisser Reiz darin, wenn die Hörer sich zu Wort melden können.
Nun ist es mitunter aber nicht so einfach einen Zuhörer live in eine Sendung zu holen. Wenn man dennoch die Zuhörerschaft auch stimmlich einbinden möchte gibt es da einfache Wege.
„Opfer“ die sich bereit erklären – kann man z.B. per skype Sprachverbindung „einfangen“. Wenn also ein Zuhörer Grüße oder „Ich höre den Sender YZ, weil …“ aufsprechen will, so kann man ihn mit der Tonverbindung auf seinen Rechner holen.

Aufzeichnungsprogramme wie zum Beispiel Audacity ermöglichen es dieses auf zu zeichnen und dann zu bearbeiten.
Wahlweise kann man hier auch die Station ID – Geräusche etc. mit einbauen und so kleine Einspieler herstellen, die das Programm auflockern.
Darüber hinaus kann man so sicher auch den ein oder anderen Hörer so an den Sender binden. Wer hört sich nicht gerne auch mal selber was im Radio sagen, wenn man die Scheu vor dem Mikrofon überwunden hat.

Euer Team von Station Europe

Streamen mit Winamp

Montag, 03. Mai 2010

Ihr benötigt außer Winamp den Shoutcast Server, sowie ein DSP Plugin für Winamp. Das könnt Ihr überall runterladen.
Zum Installieren öffnet Ihr dann die runtergeladenen Dateien und installiert erst den Server (als GUI-Version) und danach das Winamp-DSP-PlugIn.
Zum Konfigurieren sollte nach der Installation im Startmenü ein neuer Menü-Eintrag Programs (ganz oben) stehen, welcher den Eintrag Shoutcast DNAS enthält. In diesem Eintrag öffnet Ihr jetzt Edit Shoutcast DNAS configuration. Jetzt müßt Ihr noch folgendes verändern:
Max User: Die ist die Anzahl der User, die maximal Euren Stream hören können. Da viele User viel Upstream brauchen, sollte diese Zahl relativ gering eingestellt werden.
Passwort: Das Passwort für den Server. Merkt oder notiert es Euch. Das wird später wieder gebraucht.
Port Base: Der Port, auf dem der Server laufen soll. Dieser ist standardmässig auf 8000 eingestellt und kann normalerweise so gelassen werden.
Nachdem Ihr alles eingestellt habt, müßt Ihr das jetzt noch abspeichern unter Datei speichern, und Euer Server kann gestartet werden.
Zur Konfiguration von Winamp geht Ihr in die Einstellungen (oder Preferences) und wählt unter Plug-ins den Eintrag DSP/Effekt aus. Dort sollte folgender Eintrag stehene: Nullsofft Shoutcast Source DSP v.1.8.2a [dsp_sc.dll] . Den auswählen, und es öffnet sich ein neues Fenster mit Namen Shoutcast Source. In diesem sucht Ihr erstmal unter Output den Eintrag Connection. Dann tragt Ihr darunter folgende Daten ein :
Adress: localhost
Port: 8000 habt Ihr den Port in der Server-Konfiguration schon geändert, vergeßt nicht hier auch nicht.
Password: hier setzt Ihr das Passwort ein, das Ihr in der Server-Konfiguration gespeichert habt.
Encoder: 1
Unter Yellowpage könnt Ihr dem Stream noch einen Namen geben, eine URL, ein Genre, sowie EuerAIM Name oder die ICQ-Nr. hinzufügen.
Unter Encoder bestimmt Ihr, mit welcher Qualität der Stream laufen soll. Höhere Bitrate ergibe eine bessere Qualität, allerdings wird dadurch der Bedarf an Upstream/User erhöht. Eine Faustregel für ADSL liegt bei 56kbps, 44.100kHz, Mono.
Habt Ihr dann soweit alles eingestellt, geht Ihr zurück auf Output und klickt Connect an. Jetzt muß eine Verbindung zum Server aufgebaut werden. Normalerweise müßte dieser noch gestartet sein, wenn nicht, dann startet ihn. Funktioniert jetzt alles, solltet Ihr folgendes sehen können: {0D ( dann Zeit) ] Sent…..bytes

Jetzt müßt Ihr noch Eure IP rausfinden. Das geht so:

Start–Ausführen–winipcfg oder auch winip.cfg–OK.
Nun sollte sich ein Fenster öffnen, in dem ihr unter IP Adresse Eure eigene sehen könnt.
Die Stream-Adresse setzt sich immer aus der IP und dem jeweiligen Port zusammen. Beispiel dafür:
Stream-IP: 123.123.123.123:8000

Jetzt braucht Ihr nur noch loszulegen.

Liebe Grüße,

Eure DJ Wildekatze

www.radio-megasound.de