Gedankensprung

Nun soll aj die große und bürokratisch lahme GEZ es bald einfacher haben. Ab 2013 (gut, das sind noch zwei einhalb Jahre…) sollen die Gebühren nicht mehr pro Gerät sondern pro Haushalt – bzw. gestaffelt bei Betrieben – erhoben werden.
Über den „Sinn“ oder „Unsinn“ der Aktion und ob es sich nun um eine „Versteckte Gebührenerhöhung“ handelt oder nicht wird schon an anderer Stelle debattiert. Das werde ich mir hier also ersparen.

Dem Gedanken, dem ich folgen möchte wird gerne als Nebensatz (und vielleicht auch als argumentatives „Allheilmittel“) benutzt: diese Reform ist notwendig, da das System damit auf die Veränderung in der digitalen Welt reagiert.
Nicht nur, dass hier auf der einen Seite zugegeben wird, dass nicht nur die GEZ das digitale Zeitalter verschlafen haben könnte – viel mehr scheint es mir doch der Fall zu sein möglichst alle „über einen Kamm scheren“ zu können und mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Einnahmen zu machen.

Nun könnte das die webRadio Macher ja mal ganz egal sein. Doch hier erlaube ich mir meinen Gedankensprung an zu setzen.
Wie lange dauert es denn wohl, dass ähnliche Organisationen aufspringen und meinen ihr System noch mehr oder überhaupt an die digitale Welt an zu passen?! – Sprich: wann folgen denn die Gebührenerhöhungen von Gema und / oder GVL? – Sollten sie etwa „die Füße still“ halten?
Der optimistische Teil in mir sagt: „da wird schon nichts kommen!“ Immerhin läuft (dümpelt?!) immer noch eine Petition gegen die letzte Gebührenerhöhung der Gema in Bundestag.
Der Pessimist in mir sieht schon die gespitzten Bleistifte und Taschenrechner bei den Mitarbeitern entsprechender Organisationen. Das Eurozeichen in den Augen und die Kassen klingel hörend dürfte auch hier schon die nächste Erhöhung in der Vorbereitung sein – ähm … Anpassung natürlich.
Stellt sich mir da dann nur die Frage, wer nach dem Aufschrei dann noch sein webRadio weiter betreiben kann. Immerhin wollen steigende Kosten auch finanziert werden.
Vielleicht wäre diese „Marktbereinigung“ aber auch nur ein gewollter Schritt in eine übersichtlichere webRadio Szene. – Immerhin haben die „alten Schlachtschiffe“ der Verwaltung und öffentlich rechtlichen Sendeanstalten scheinbar dann doch schon mitbekommen, dass die Zukunfsmusik des Radios zum großen Teil im Internet spielt. – Möge sie bezahlbar bleiben.

Das Team von StationEurope

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