Strahle ich, wenn ich höre oder sehe?!

Die alten Lateiner (Römer) würden sich sicher wundern, was wir so aus ihrer (toten) Sprache gemacht haben.
Aus dem Radius hat sich der Strahl im Radio wiedergefunden. Damit einem nicht das Hören und sehen vergeht helfen Audio und Video weiter.
Nun ist das Radio von jeher das Medium, das auf Beschreibung und Schilderung setzt. Mit gesprochenen Worten, Geräuschen und Musik werden unterhaltende, mitunter fantasievolle Sendungen produziert. Durch sie werden Zuhörer und Zuhörerinnen eingeladen und aufgefordert sich in das gesendete mit ein zu bringen. Sobald der Nutzer einschaltet ist er aktiv dabei zu hören und das gehörte zu verarbeiten. Mitunter veranlasst es ihn auch dazu mit zu machen. Sei es durch einen Anruf, durch eine Email oder eine andere Kontaktmöglichkeit.

Als wäre dem strahlenden Radio nicht genüge getragen fangen immer mehr Studiocams die sendenden Radiomacher ein. Ob man sie nun mal dabei erwischt, wie sie sich das Hemd in die Hose stecken oder mit dem Finger in die Nase bohren; egal. Der Voyeurismus wird bedient.
Doch auch hier ist die mediale Reise noch nicht zu Ende. „Radio meets Fernsehen“ ist der nächste sich anbahnende Trend. Aus starrer Position überträgt die Cam nun die ganze Zeit das Sendegeschehen mit Blick auf den Moderator oder der Moderatorin. Je nach Geschwindigkeit des Internets ruckeln die Bilder auf den Monitor und die Sprachqualität beginnt zu leiden.
Domian hat es vorgemacht. Fern-Radio mit einfachen Mitteln lässt das betrachtende Auge auf einem Punkt ruhen.
Ob es nun im Moment einfach mal Trendy ist sich zu zeigen, oder ob viele Radiomacher bald auch webFernsehstars sein wollen?! Lassen wir uns überraschen. Aber vergessen wir nicht:
Am Anfang war das Wort

Euer Team von
Station Europe

Audio = ich höre
Video = ich sehe

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