Headset oder Mikrofon

Eine spannende Frage, die keine Antwort finden sollte durch die Anzahl der gesprochenen Worte in einer Sendung.
Egal ob zwischen zwei Musiktiteln moderiert wird oder ob es längere Sprachanteile gibt, es ist für die Zuhörerschaft sicher wohlklingender, wenn die Stimme des Sprechers angenehm zu hören ist. Nicht dumpf oder verkratz klingt, da das Headset vom Wühltisch ist oder das Mikrofon keine Phantomspeisung* hat.
Somit kommen wir der Antwort näher, indem wir schon einmal feststellen können: preiswertes (hier gezielt: billiges) oder unvollständiges Equipment scheidet schon einmal aus. – Was aber tun? Im Zweifelsfall ausprobieren und informieren. Sicher muss man keine hunderte von Euro ausgeben um die Stimme professionell herüber zu bringen. Bei den gegebenen Übertragungsraten und Endgeräten der Zuhörerschaft (ich verweise hier einmal auf scheppernde Notebooklautsprecher) wird sich ein bezahlbarer Mittelweg finden.
Wer gerne mit einem Headset arbeiten möchte, weil er die Hände und die Sicht frei haben möchte – oder weil er in der sendefreien Zeit keinen „Staubfänger“ im Raum stehen habe, der wird sicher aus der Vielzahl namhafter Hersteller etwas finden.
So auch der Moderator, der gerne das Mikrofon nutzt, um einen virtuellen Ansprechpartner vor Augen zu haben. Dass spätestens hier auch ein Mischpult vorhanden sein sollte ergibt sich schon fast von selber.
Zusammenfassend lässt sich auch hier nur feststellen: probieren geht über studieren, solange es nicht wie aus der verstaubten Blechdose klingt.

* Phantomspeisung bezeichnet in der Tontechnik eine besondere Art der Spannungsversorgung von Kondensatormikrofonen mit einer Gleichspannung zwischen 9 und 48 V (Quelle: wikipedia)

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