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Wie wird man Internet-Radio-DJ?

Sonntag, 13. Juni 2010

Wie wird man Internet-Radio-DJ?

Nun, diese Frage stellen sich sicher einige Leute, die gerne Internet-Radio hören. Daher möchte ich Euch hiermit etwa erklären, wie man DJ bei einem Internet-Radio wird.

Ein Vorteil als DJ im Internet ist der, dass man vom eigenen PC aus sendet. Das heißt, man braucht nicht in einen Radiosender zu fahren. Damit das aber funktioniert, braucht der heimische PC aber einige Vorraussetzungen:

Das wichtigste ist natürlich das Internet. Und da ist ein Breitbandinternet das Minimum. Schließlich sendet ihr komplette Lieder, Eure Stimme und ihr empfangt auch viele Daten. Zum Beispiel wenn ihr Euch im Chat um eure Hörer kümmert, Musikwünsche annehmt etc. Zudem sollte euer PC auch technisch gut aufgebaut sein, damit das Sendeprogramm (der so genannte „SAM“) nicht abstürzt, wenn ihr Hörerwünsche erfüllen wollt.

Damit man euch auch hört, solltet ihr ein Mikrofon haben. Am besten eignet sich ein Headset, denn dann ist das Mikrofon immer gleich weit vom Mund entfernt, was zu einer besseren Sprachqualität führt, und für die Hörer ideal ist, weil eure Stimme immer die gleiche Lautstärke hat.

Was natürlich nicht fehlen darf ist die Musik. Damit ihr gut ausgestattet seid, und auch flexibel seid was die Musikrichtung angeht, solltet ihr mindestens 1000 Songs im MP3-Format auf eurer Festplatte haben. Ein Maximum an Liedern gibt es nicht, je mehr, desto besser. Aber achtet darauf, dass ihr Musik spielt, mit der ihr euch identifizieren könnt. Auch wenn ihr die Reaktionen der Hörer nicht mitbekommt, merken diese schnell, ob jemand sich mit der Musik auskennt die er spielt, oder ob er nur die Musik spielt, damit er seine Sendung voll kriegt. Ein Beispiel: Wer keinen Jazz mag, und ihn trotzdem spielt, wird ihn niemals gut rüber bringen. Außerdem „leidet“ ihr selber darunter, wenn ihr Musik spielt, die ihr nicht mögt. Zudem solltet ihr immer daran denken, dass es ein Hobby ist. Kaum ein Internet-DJ verdient Geld dabei. Die meisten machen es, weil sie Spaß an der der Musik haben, und diesen Spaß mit anderen teilen wollen. Aber dennoch gibt es eine weitere, sehr wichtige Komponente: Teamwork.

Ihr sendet zwar meist alleine, dennoch gibt es bei jedem Internet-Radio mehrere DJ´s und DJanes. Und wie in jedem Team gibt es auch dort Regeln. An die solltet ihr euch halten, denn nur wenn das Team harmoniert, werdet ihr auch viele Hörer und auch Stammhörer haben. Denn auch wenn ihr es nicht glaubt: Interne Querelen, Streitereien, Schuldvorwürfe, etc. bekommen die Hörer mit. Und dann ist es sehr schwer, diese Hörer zu halten, oder gar neue Hörer zu binden.

Also, wenn ihr Musik liebt, Zuverlässig seid und die technischen Vorraussetzungen habt, und euch die Arbeit eines/einer  DJ´s/DJane interessiert dann fragt einfach bei eurem Lieblings-Internet-Radio an, ob ihr das mal probieren dürft.

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß, beim Senden!

Euer DJ TexMurphy / www.radio-diamonds.de

Video killed the Radiostar? – Nicht mit mir!

Freitag, 28. Mai 2010

Ich bin seit ca. 2 Wochen ein Internet-Radio-DJ. Warum habe ich mich dazu entschlossen? Weil ich Musik liebe und diese Liebe gerne mit anderen teilen möchte!

So wie meine Überschrift lautet, so lautete auch das erste Musikvideo als MTV angefangen hat. Und, hat es sich bewahrheitet? Nein. Und wieso nicht? Weil die Musik meiner Meinung nach die Wirkung verliert. Durch das Video rückt die Musik in den Hintergrund, besonders heute. Was kommt in einem Musikvideo denn vor? Eine komisch aussehende Lady Gaga, die irgendwelche Bewegungen macht, die sie tanzen nennt. Diese Frau ist ein perfektes Beispiel für unsere Gesellschaft: Sex sells! Sei schlank, zeig Haut, hüpf mit Busen und Po und du verdienst Geld. Egal ob du Singen kannst oder nicht. Und Musik besteht ja nicht nur aus Singen. Musik entsteht durch Instrumente. Zumindest war das einmal so. Heute wird alles im Computer erstellt.

Was war denn früher anders, und was kann Radio was TV nicht kann? Nun, früher mussten die Musiker noch singen und Instrumente spielen können. Alles war handgemacht. Und da man nur hörte, und kein Video sah, konnte man sich voll und ganz auf die Musik konzentrieren. Das hat Gefühle freigesetzt. Die Musik hat bestimmte Situationen begleitet oder untermalt. Denn ein Radio leuchtet nicht. Es kann dunkel sein, und trotzdem hört man was. Das ist etwas ganz besonderes. Man hört einen Song im Radio den man lange nicht gehört hat, und man fühlt sofort die Gefühle die man damals gefühlt hat. Ist das beim Musikvideo auch so? Nein! Da denkt man sich: „Man war ich damals jung.“ Oder: „Da sah der Sänger noch gut aus.“ Das Lied rückt sofort wieder in den Hintergrund.

Darum habe ich mich entschieden DJ zu werden. Ich möchte das Besondere der Musik an andere Menschen weitergeben. Ich möchte mit ihnen über die Musik reden, was sie dabei fühlen, was sie dabei empfinden.

Ich persönlich bin ein Fan von guter alter Musik. Von den 40er Jahren bis in die 80er. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir, und meinen Kollegen, zuhört.

Euer DJ TexMurphy

www.radio-diamonds.de

P.S.: Musik ist wie alles andere Geschmackssache J